Dass ein solch glamouröses Event mal im Betriebsrestaurant von Aesculap stattfindet das hätte wohl kaum jemand erwartet. Auch nicht, dass die Region so viele tolle junge Gesangstalente aufzubieten hat. Und doch war es am Samstagabend so, denn da fand das Halbfinale der Vocal Challenge Tuttlingen statt. Und das hatte es wirklich in sich: 22 Sängerinnen und Sänger hatten sich dafür qualifiziert, hatten geprobt, hatten sich von Gesangslehrerin Annika Neipp und Choreographin Anne Albrecht coachen und trainieren lassen, und standen dann auf der Bühne, um zu zeigen, was sie drauf haben.

Keine einfache Aufgabe hatte die Jury beim Casting der Vocal Challenge Tuttlingen am Samstag. Debora Vater, Jonas Weisser und Patrick Oliver waren schon bei DSDS und The Voice dabei, nun mussten sie selbst, gemeinsam mit Musikschulleiter Alfons Schwab, über das Schicksal der gut 40 TeilnehmerInnen entscheiden. Zweimal verschoben, „wir hatten zwei Jahre Zeit für die Vorbereitung“, so die Organisatorin Uli Groß schmunzelnd auf die Frage, wie lange das denn gedauert hat.
Jonas Weisser nahm bei der 16. Staffel der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ teil und hat es tatsächlich bis in die berühmten Liveshows geschafft. Doch dies war erst der Anfang. Schon von klein auf an hat er von seinen Eltern die Liebe zur Musik mit auf den Weg bekommen und stand schon im Alter von sieben Jahren selbstbewusst auf der Bühne. Seine Mutter erkannte schnell sein Potential und ermöglichte ihm seine musikalische Ausbildung durch Gesangs- und Klavierunterricht. Mit 14 Jahren feierte Weisser mit dem A-cappella-Chor „Wireless!“ große Erfolge. Seine Vorliebe für Songs in Deutsch ist geblieben, auch bei DSDS sang er ausschließlich in seiner Muttersprache. Darüber gelang ihm auch der Durchbruch ins Musikgeschäft, inzwischen hat er einen Vertrag mit AME-Media.